Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen hat ihre vorzeitige Abreise von der Schwimm-WM in Shanghai damit begründet, dass die "niemandem zur Last fallen" wollte.

Das sagte die 27-Jährige, die nach ihrem Verzicht auf alle weiteren WM-Starts am Donnerstag nach Deutschland zurückgeflogen war, im Interview mit der "Bild am Sonntag".

"So bin ich nun weg aus China, und es kann sich alles beruhigen", sagte die entthronte Doppel-Weltmeisterin von 2009 weiter: "Ich mag die Leute, die vor Ort sind, ich wünsche ihnen das Beste."

Nach dem Vorlauf über 100 m Freistil, bei dem sie in 54,86 Sekunden deutlich über ihrer Bestzeit geblieben war, habe ihr Trainer Norbert Warnatzsch ihr vorgeschlagen, "an dieser Stelle" den Wettkampf abzubrechen. "Die beste Lösung ist, dich in den Flieger zu setzen und nach Hause zu fahren", habe er gesagt.

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