Paul Biedermann hat seine Lebensgefährtin Britta Steffen nach deren "Flucht" von der Schwimm-WM in Schanghai vehement verteidigt.

"Das Beste, was Britta machen konnte, war, gleich nach Hause zu fliegen," sagte der dreimalige WM-Dritte im Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung".

Sie habe sich nicht noch tagelang vorführen lassen müssen, und sie habe auch niemanden im Stich gelassen, so Biedermann. Der 24-Jährige steht dem schlechten sportlichen Abschneiden seiner Freundin ratlos gegenüber.

"Wir wissen noch nicht, warum es bei Britta so schlecht gelaufen ist. Jetzt müssen wir die Situation akzeptieren und sehen, dass wir wieder durch Leistungen in die Schlagzeilen kommen," sagte Biedermann.

Steffen selbst hatte ihren plötzlichen Heimflug zum einen damit begründet, dass sie "niemandem zur Last fallen" wollte.

Andererseits sagte sie aber auch: "Sich die 100 und 50 Meter Freistil von der Tribüne aus anzusehen, wäre unerträglich gewesen."

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