Präsidentin Christa Thiel vom Deutschen Schwimm-Verbandes hat die kritische Studie des DLV-Referenten Klaus Rudolph zum blamablen Abschneiden der deutschen Schwimmer bei der WM in Shanghai zurückgewiesen.

Auf keinen Fall handele es sich um eine "Verbandsanalyse", sagte Thiel. Rudolph habe nicht im Auftrag des DSV, sondern "aus eigenem Antrieb" gehandelt, so Thiel.

Der Rostocker Experte hatte in seiner Analyse, aus der die Zeitung Die Welt zitiert, eklatante Fehler des Verbandes für das schlechte Abschneiden verantwortlich gemacht.

Zudem kam Rudolph zu der frustrierenden Erkenntnis, dass außer Paul Biedermann kein deutscher Mann bei Olympia 2012 in London Aussichten auf Gold habe.

"Zum Glück ist Herr Rudoplh nicht der DSV. Das ist nicht unsere Meinung", wetterte Thiel. Der Verband selbst werde sich in den nächsten Wochen auf zwei Tagungen mit der Analyse der WM beschäftigen, so Thiel.

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