Schwimm-Experte Klaus Rudolph hat den Wirbel um die angeblichen Aussagen seiner Studie zum Leistungsstand der deutschen Schwimmer bedauert.

Ihm sei es keinesfalls darum gegangen, den Athleten die Hoffnung auf ein gutes Abschneiden bei Olympia 2012 in London zu nehmen.

"Wir haben sechs Männer, die ein Jahr vor den Olympischen Spielen in den Top Ten stehen. Deshalb kann ich nicht gemeint haben, dass unsere Medaillenchancen so schlecht sind", sagte der Rostocker Trainings-Wissenschaftler.

In der vergangenen Woche waren Ergebnisse seiner Analyse zum Leistungsstand der Schwimmer nach dem mageren Abschneiden bei der WM im Juli an die Öffentlichkeit gelangt und dahingehend interpretiert worden, dass außer Paul Biedermann kein deutscher Athlet bei Olympia Chancen auf Gold habe.

"In meiner Analyse komme ich nicht zu solch einer Aussage. Das ist die Interpretation eines Rezensenten", sagte Rudolph.

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