Schwimm-Star Britta Steffen hat erstmals nach ihrer Flucht von der WM in Shanghai ein gemeinsames Krisengespräch mit den Verantwortlichen des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) geführt.

"Wir haben uns beim Einstieg in die Olympia-Vorbereitung in Kienbaum mit Steffen und ihrem Trainer Norbert Warnatzsch zusammen gesetzt.

Eine Erklärung von Britta Steffen und dem Verband wird es aber wohl erst Mitte September nach der vollständigen WM-Analyse geben", sagte DSV-Leistungssportdirektor Lutz Buschkow.

Steffen war nach ihren schwachen Leistungen bei der WM Ende Juli vorzeitig aus Shanghai abgereist und steht nach dieser Aktion in der Kritik.

Bislang hatte sich die 27 Jahre alte Doppel-Olympiasiegerin aus Berlin nur in einem Interview mit der "Bild am Sonntag" zu den Gründen ihrer Abreise geäußert.

Sie habe in ihrem "enttäuschten Zustand niemanden zur Last fallen und runterziehen" wollen, hatte Steffen erklärt.

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