Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen wird sich nach ihrer Flucht von der WM in Shanghai erst Mitte September zu ihrer Zukunft im Deutschen Schwimm-Verband (DSV) äußern.

Das legte die Berlinerin in einem Gespräch mit Lutz Buschkow, Leistungssportdirektor des DSV, im Trainingslager der Nationalmannschaft in Kienbaum fest.

"Es war ein sachliches und vertrauenvolles Gespräch", sagte Buschkow dem "Sport-Informations-Dienst" (SID), ohne auf die Ergebnisse eingehen zu wollen.

Buschkow hatte die Aussprache mit Steffen gesucht, nachdem diese mit ihrer plötzlichen Abreise von der WM für viel Wirbel gesorgt hatte.

Wie Buschkow ausführte, wolle man die Tagungen des DSV in den kommenden zwei Wochen abwarten und dann mit den Analysen und Bewertungen der WM-Misere an die Öffentlichkeit gehen.

Vor zwei Wochen hatte die Interpretation einer Analyse von DSV-Referent Klaus Rudolph für Unruhe gesorgt. "Es ist wichtig, dass wir uns erst intern verständigen und dann die Ergebnisse nach außen präsentieren" sagte Buschkow.

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