Britta Steffen hat sich von der Kandidatenliste für die Wahl zu Berlins "Champion des Jahres 2011" streichen lassen.

Die Doppel-Olympiasiegerin bat die Veranstalter, ihren Namen nicht mit aufzunehmen, weil sie den Preis in diesem Jahr nicht verdienen würde. Bei der WM in Shanghai hatte die 27-Jährige mit Platz 16 im Vorlauf über 100 m Freistil enttäuscht.

"Wir hätten sie aufgrund ihrer großen Popularität zur Wahl gestellt. Aber Britta Steffen meinte, sie wolle keine Wahl gewinnen, die sie nicht verdient habe", bestätigte Claus Frömming, Sprecher der "TOP Sportmarketing Berlin", einen Bericht der "B.Z".

Bereits im vergangenen Jahr war Steffen die Auszeichnung zur besten Sportlerin des Jahres in Berlin peinlich gewesen, da sie wegen einer Auszeit kaum im Wasser war und keine Titel gewonnen hatte.

Damals verschenkte die 27-Jährige die Trophäe an Eisschnellläuferin Jenny Wolf. "Sie hat es viel mehr verdient als ich", hatte Steffen damals gesagt.

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