Der australische Schwimmstar Ian Thorpe hat auch auf der dritten Station seiner Comeback-Tour einen Rückschlag kassiert.

Beim Kurzbahn-Weltcup in Tokio verpasste der fünfmalige Olympiasieger über 100 m Freistil in indiskutablen 49,41 Sekunden als Vorlaufzwölfter das Finale, in dem sich Kyle Richardson aus Südafrika (47,31) durchsetzte.

Der Weltrekord des Franzosen Amaury Leveaux aus der Ära der High-Tech-Anzüge steht bei 44,94 Sekunden.

Seinen Start im Vorlauf über 100 m Lagen sagte Thorpe im Anschluss ab.

Über 200 m Schmetterling verfehlte der Japaner Takeshi Matsuda in 1:49,50 Minuten den Weltrekord von Kaio Almeida (Brasilien) nur um 39 Hundertstel und setzte sich auf Platz drei der ewigen Bestenliste.

Die schwedische Altmeisterin Therese Alshammar blieb über 100 m Schmetterling in 55,95 Sekunden 0,9 Sekunden über der Weltbestzeit der Französin Diane Bui Duyet.

Die dreimalige australische Olympiasiegerin Lisbeth Trickett wurde Dritte (58,23). Trickett feiert bei den Asien-Weltcups wie Landsmann Thorpe ihr Comeback.

Für die beste Leistung des kleinen deutschen Teams sorgte der Darmstädter Marco Koch, der über 200 m Brust in 2:04,52 Minuten nur zwei Zehntel über seinem deutschen Rekord blieb.

Jan-Philip Glania (Fulda) über 100 m Rücken (14./53,92) und Laura Simon (Simmern) über 100 m Brust (29./1:10,15) verpassten das Finale jeweils deutlich.

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