Die Schwimm-Superstars Michael Phelps und Ian Thorpe lieferten am Wochenende ein extremes Kontrastprogramm ab. Während der 14-malige Olympiasieger Phelps beim Meeting in Minnesota bei vier Starts vier Siege feierte, war der fünfmalige olympische Goldmedaillengewinner Thorpe beim Weltcup in Tokio erneut nicht konkurrenzfähig.

Auf der dritten Station seiner Comeback-Tour scheiterte der Australier zweimal kläglich an der Qualifikation für die Finals.

Der "Thorpedo" hatte den Endlauf über 100 m Freistil am Samstag in indiskutablen 49,45 Sekunden als Zwölfter verpasst und verzichtete anschließend auf seinen Einsatz über die 100 m Lagen.

Am Sonntag versuchte es Ian Thorpe erneut, kam aber in den Vorläufen über 100 m Schmetterling nicht über eine Zeit von 53,59 Sekunden und Rang 26 hinaus.

Unterdessen setzte Michael Phelps am zweiten Tag in Minneapolis seinen Siegeszug fort. Der 26-Jährige aus Baltimore feierte am Samstag über 200 m Schmetterling (1:56,12 Minuten) und 100 m Rücken (53,71 Sekunden) seine Siege Nummer drei und vier. Am ersten Tag hatte er über die 200 m Freistil (1:46,88) und auf seiner Weltrekordstrecke 100 m Schmetterling (52,26) erfolgreich.

Minneapolis ist die erste von sieben Stationen der US-Grand-Prix-Serie.

Für die beste Leistung des kleinen deutschen Teams sorgte der Darmstädter Marco Koch, der über 200 m Brust als Dritter in 2:04,52 Minuten nur zwei Zehntel über seinem deutschen Rekord blieb.

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