Nur zum Spaß ist Britta Steffen auf der ungewohnten Lagenstrecke allen davongeschwommen.

Die Doppel-Olympiasiegerin distanzierte bei der Kurzbahn-DM in Wuppertal über 200 m in 2:10,80 Minuten als Vorlaufschnellste die beste Spezialistin um 2,5 Sekunden.

"Meine Fresse, tut das weh", sagte die Berlinerin: "Aber es war ein schönes Erlebnis." Einen Tag nach ihrem Sieg über 100 m Freistil in Jahresweltbestzeit wollte sie "etwas zu tun" haben, "um nicht den ganzen Tag rumzuhängen".

Um sechs Sekunden unterbot die 28-Jährige ihre eigene Lagen-Bestzeit - die sie vor fast elf Jahren geschwommen war.

"Da war ich ja noch ein junger Hüpfer", meinte Steffen. Für das Finale am Nachmittag meldete sie sich ab. Am Sonntag will die Berlinerin ihren Aufwärtstrend vier Monate nach dem WM-Debakel von Shanghai über 50 m Freistil bestätigen.

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