Rekord-Olympiasieger Michael Phelps hat sich an seinem 27. Geburtstag ein ganz besonderes Geschenk gemacht.

Der Superstar siegte bei den US Trials der Schwimmer in Omaha/Nebraska über 200 m Lagen in Jahresweltbestzeit von 1:54,84 Minuten und entschied damit das dritte Gigantenduell mit seinem Dauerrivalen Ryan Lochte (1:54,93) bei der nationalen Olympia-Qualifikation für sich.

"Es fühlt sich gut an, wieder auf der Gewinner-Seite zu stehen", sagte Phelps, der zudem im Halbfinale über 100 m Schmetterling in 51,35 Sekunden triumphierte: "Ich bin aber sicher, das war nicht das Ende unseres Katz-und-Maus-Spiels."

Der fünffache Weltmeister Lochte hatte Phelps noch im Halbfinale über 200 m Lagen geschlagen. Der 27-Jährige aus Florida absolvierte am Samstag ein Mammut-Programm und schwamm in weniger als einer Stunde drei Rennen.

30 Minuten vor dem Showdown mit Phelps hatte Lochte das Finale über 200 m Rücken gewonnen, später zog er mit der sechstbesten Zeit des Halbfinales über 100 m Schmetterling wie Phelps ins Finale ein.

"Ich habe in einem Schwimm-Wettkampf wahrscheinlich noch nie so viel Schmerz gelitten wie heute Abend", sagte Lochte. Und Phelps ergänzte: "Das ist ein herausforderndes Triple. Ich würde mich niemals dafür melden. Ryan hat wirklich ganze Arbeit geleistet."

Lochte hatte im US-Gigantenduell in Omaha zuvor über 400 m Lagen in Jahresweltbestzeit gewonnen, Phelps über 200 m Freistil gekontert.

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