Schwimm-Star Britta Steffen wird ihre Karriere um mindestens zwei Jahre fortsetzen und träumt sogar von den nächsten Olympischen Spielen.

"Noch gibt mir der Sport so viel, dass ich jetzt nicht aufhören möchte. Die Heim-EM 2014 in meiner Heimatstadt Berlin will ich auf jeden Fall noch mitnehmen", sagte die Doppel-Olympiasiegerin von 2008 und erklärte, sich in Zukunft vorrangig auf die 50 m Freistil konzentrieren zu wollen:

"Auf dieser Strecke sehe ich die besten Chancen für mich." Auch für die Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro lässt sich die Freundin von Paul Biedermann ein Hintertürchen offen.

"Wenn ich dann noch gesund bin und es mir noch so viel Spaß macht, dann kann dieser Traum noch einmal wahr werden", sagte die 28-Jährige.

Schon nach der Enttäuschung der Olympischen Spiele von London, wo Steffen eine Medaille sowohl über 50 als auch 100 m Freistil verpasste, hatte sie eine Fortsetzung ihrer Karriere angedeutet.

Allerdings wird die Berlinerin in Zukunft wohl ohne ihren langjährigen Heimtrainer Norbert Warnatzsch auskommen müssen. Der 65-Jährige hatte nach Olympia seine Trainertätigkeit beim Deutschen Schwimm-Verband (DSV) offiziell beendet. "Ich hoffe, dass ich ihn noch einmal umstimmen kann", sagte Steffen.

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