Die Schwimmstars Britta Steffen und Paul Biedermann sind beim Auftakt des Heim-Weltcups in Berlin souverän ins Finale eingezogen.
Die 28-Jährige Steffen schlug über 50 m Freistil in 24,77 Sekunden als Vorlaufzweite hinter der Niederländerin Inge Dekker (24,66) an. Ihr Freund Biedermann, mit dem Steffen künftig in Halle/Saale gemeinsam trainieren wird, hatte bei seinem Vorlaufsieg über 400 m Freistil in lockeren 3:47,04 Minuten keinerlei Mühe.
"Finale erreicht, Ziel erfüllt", sagte Steffen elf Wochen nach ihrem medaillenlosen Auftritt bei den Sommerspielen in London. Die Doppel-Olympiasiegerin von 2008, die erstmals in ihrer Karriere die komplette Weltcupsaison schwimmt, gab aber zu: "Die Reiserei geht ganz schön an die Substanz."
Ein wenig enttäuscht zeigte sich die Weltrekordlerin, dass in der Schwedin Therese Alshammar eine große Konkurrentin in Berlin doch nicht am Start ist: "Das ist total schade."
Auch Biedermann war mit seiner Vorlaufleistung zufrieden, auch wenn er noch "große Trainingsdefizite" habe.
"Aber das kann man auf der Kurzbahn ganz gut kaschieren", meinte der Doppel-Weltmeister von 2009, der sich in Berlin vor allem auf das Duell gegen Rivale Yannick Agnel am Sonntag über die halbe Distanz freut.
Der französische Doppel-Olympiasieger zog über 100 m Freistil ebenfalls locker ins Finale ein. Als Fünfter (48,65) sparte Agnel viele Reserven für den Endlauf am Nachmittag, den auch der Hamburger Steffen Deibler als Achter (48,97) bei seinem ersten Wettkampf nach den Sommerspielen knapp erreichte.

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