Schwimm-Vizeeuropameisterin Silke Lippok hat ihre Geburtsstadt Pforzheim verlassen und trainiert neuerdings in Hamburg.
"Ich bin an einem Punkt angekommen, an dem ich privat und sportlich neue Reize setzen muss. Und da ist Hamburg die beste Lösung für mich", sagte die 18-Jährige der "Pforzheimer Zeitung" und ergänzte: "Einige Neuerungen sind jetzt genau das Richtige in meinem Leben."
Die EM-Zweite über 200 m Freistil, die bei Olympia in London als 13. das Finale verpasst hatte, wird aber weiter für die SSG Pforzheim schwimmen.
Am Olympiastützpunkt Hamburg befindet sich Silke Lippok seit einer Woche. Dort wird sie künftig auch mit den beiden deutschen Spitzenschwimmern Steffen und Markus Deibler trainieren. Davon erhofft sie sich einen Leistungsschub.
Sie habe in Pforzheim alles aus sich herausgeholt, "doch auch mein Trainer Rudi Schulz hat nach den Spielen in London gemeint, dass es nun an der Zeit ist, den nächsten Schritt zu machen", sagte sie.
Noch nicht sicher ist, ob Hamburg nur eine Durchgangsstation ist oder doch eine "feste Bleibe" für Silke Lippok wird. Bis Anfang nächsten Jahres will sie sich entscheiden, wie es sportlich und auch beruflich weitergeht.
Gedanken über einen Wechsel in die USA oder auch innerhalb Europas hat sich die Pforzheimerin auf jeden Fall schon einmal gemacht.

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