Britta Steffen (Halle/Saale) hat ihre Medaillenambitionen bei der Kurzbahn-WM in Istanbul unterstrichen.

Die Doppel-Olympiasiegerin von 2008 erreichte über 100 m Freistil in 53,09 Sekunden als Vorlaufzweite das Finale am Freitagabend. Auch Steffens Teamkollegin Daniela Schreiber qualifizierte sich auf Rang fünf (53,41) für den Endlauf der acht besten Athletinnen.

Mit ihrer Zeit war Steffen, die in dieser Saison schon sieben Zehntelsekunden schneller gewesen war, gar nicht zufrieden. "53,0 - das ist nix. Da muss ich im Finale noch zulegen", sagte die zweimalige Weltmeisterin und erklärte: "Mir fehlt ein wenig Motivation, wenn ich im Semifinale gut unterwegs bin. Dann will ich nicht alle Karten auf den Tisch legen."

WM-Gold auf der 25-m-Bahn sei für Steffen, die in diesem Jahr erstmals die komplette Kurzbahnsaison absolviert, auch eine Kraftfrage: "Zehn Wettkämpfe in zehn Wochen, so viele hatte ich früher nicht in einem Jahr. Das ist schon Raubbau, es zerrt ganz schön und ist mühselig."

Auch Schreiber haderte mit ihrer Zeit, war aber mit dem Finaleinzug dennoch zufrieden. "Seit dem ersten Tag habe ich hier starke Luftprobleme, was durch mein Asthma noch verstärkt wird", sagte Schreiber.

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