Schwimmstar Paul Biedermann erwartet bei der Kurzbahn-WM im Kampf um eine erfolgreiche Titelverteidigung über 400 m Freistil harte Konkurrenz.

Der Hallenser zog trotz Saisonbestzeit (3:41,40 Minuten) nur als Vorlaufvierter ins Finale am Freitagabend ein. Vor allem der Vorlaufbeste Mads Glaesner aus Dänemark (3:40,89) dürfte dem zweimaligen Weltmeister von 2009 im Endlauf das Leben schwer machen.

"Das war ein hartes Stück Arbeit, ich merke das Staffelrennen noch ein bisschen. Aber andere haben noch mehr Wettkämpfe als ich, daran müssen wir uns alle gewöhnen", sagte Biedermann, der in Istanbul bereits Silber über die halbe Distanz und Bronze mit der 4x200-m-Freistilstaffel gewonnen hat.

Marco Koch knackte derweil bereits im Vorlauf seinen deutschen Kurzbahn-Rekord über 200 m Brust. Der Darmstädter erreichte in 2:03,95 Minuten als Fünfter das Finale am Freitagabend und blieb damit 37 Hundertselsekunden unter seiner vor drei Jahren in Baunatal aufgestellten Bestmarke. "Das wurde aber auch mal Zeit", sagte der 22-Jährige.

Ebenfalls den Endlauf erreichte die 4x100-m-Lagenstaffel der Frauen, die im Finale jedoch nur Außenseiterchancen auf eine Medaille haben.

"Es wird schwer", sagte Schlussschwimmerin Britta Steffen (Halle/Saale), die am Abend auch noch im Einzelfinale über 100 m Freistil antritt.

Der Cottbuser Christian Diener, der am Donnerstag über 100 m Rücken den achten Platz belegt hatte, erreichte über die halbe Distanz als Zwölfter das Halbfinale. Die Wiesbadenerin Jenny Mensing schied dagegen als 13. über 200 m Rücken aus.

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