Altmeister Mark Warnecke ist bei seinem Comeback nach sechs Jahren Wettkampfpause nicht über den Vorlauf hinausgekommen.

Der 43-Jährige belegte beim Swimcup in Eindhoven über 50 Meter Brust den 18. Platz und verpasste damit das Halbfinale.

Warnecke, der 2005 mit 35 Jahren ältester Schwimm-Weltmeister der Geschichte wurde, absolvierte die Strecke in 29,51 Sekunden und lag damit deutlich hinter dem Vorlaufschnellsten Damir Dugonjic (27,91 s/Slowenien) und Landsmann Hendrik Feldwehr, der mit 28,18 Sekunden die nächste Runde erreichte.

Für die deutschen Meisterschaften ist er mit der Zeit indes qualifiziert - Ob er in Berlin (25. bis 28. April) startet, ließ der Arzt und Unternehmer noch offen.

Besser machte es Hendrik Feldwehr. Der WM-Dritte aus Essen musste sich im Finale über 50 m Brust mit starken 27,78 Sekunden einzig dem Slowenen Damir Dugonjic (27,33) geschlagen geben. Damit hatte der frühere Europarekordler nicht nur die Normzeit für die WM erneut unterboten. Feldwehr war zudem so schnell unterwegs, wie seit seiner schweren Adduktorenverletzung im vergangenen April nicht mehr.

Die Essenerin Dorothea Brandt schlug über 50 m Brust nach 32,09 Sekunden hinter Lokalmatadorin Moniek Nijhuis (31,09) ebenfalls als Zweite an. Im Halbfinale hatte sie die WM-Norm in 31,89 Sekunden unterboten. Brandts Vereinskollegin Caroline Ruhnau schwamm mit 32,27 Sekunden knapp am Podest vorbei.

Zudem qualifizierte sich Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen über 100 Meter Freistil mit der viertbesten Zeit von 55,00 Sekunden für das Finale am Sonntag. Brandt (55,66) schwamm als Siebte ebenfalls in das Rennen der besten Acht.

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