Nächster Rückschlag für das deutsche Schwimm-Team:

Nach Weltrekordler Paul Biedermann wird auch Vize-Europameisterin Silke Lippok nicht bei der WM in Barcelona (19. Juli bis 4. August) an den Start gehen.

Die 19-Jährige entschied nach einem Leistungstest am vergangenen Wochenende in Hamburg, auf die WM-Qualifikation im Rahmen der deutschen Meisterschaften Ende April in Berlin zu verzichten.

"Der Formtest hat gezeigt, dass ich noch nicht da bin, wo ich gerne wäre. Unter den hohen Belastungen spüre ich mein Knie leider noch", sagte Lippok, die Ende Oktober beim Landtraining einen Kreuzbandriss erlitten hatte.

Die Entscheidung sei ihr "sehr schwer gefallen", mit Blick auf ihr großes Ziel Olympia 2016 in Rio de Janeiro sei der WM-Verzicht aber notwendig:

"Ich muss langfristig denken. Wenn mein Knie noch nicht ganz belastbar ist, dann will ich lieber nichts riskieren."

Die Freistilspezialistin war vor der Saison wegen der besseren Trainingsbedingungen von ihrer Heimat Pforzheim nach Hamburg gezogen.

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