Knapp ein Jahr nach seinem tragischen Tod gedenken am Wochenende alte Teamgefährten und Rivalen des norwegischen Weltmeisters Alexander Dale Oen.

Beim Bergen Swim Festival, das erstmals als "Alexander Dale Oen Memorial" ausgetragen wird, gehen unter anderem die beiden Olympiasieger Daniel Gyurta (Ungarn) und Cameron van der Burgh (Südafrika) an den Start, die gemeinsam mit Dale Oen das Brustschwimmen in der jüngeren Vergangenheit geprägt hatten.

Van der Burgh hatte seinen Olympiasieg über 100 m in London 2012 dem Norweger gewidmet.

Gyurta überreichte im Januar Dale Oens Familie eine goldene Medaille, deren eine Seite das Porträt des Verstorbenen, die andere den Tower in London zeigt.

Dale Oen, der 2011 das erste WM-Gold eines norwegischen Schwimmers gewonnen hatte, war am 30. April im Alter von 26 Jahren nach einer Höhentrainingseinheit in Flagstaff/Arizona bewusstlos unter der Dusche aufgefunden worden.

Die daraufhin eingeleiteten Wiederbelebungsmaßnahmen hatten keinen Erfolg. Laut Autopsie war ein Blutgerinnsel in den Herzkranzgefäßen die Todesursache.

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