Doppel-Weltmeister James Magnussen und seine Staffelkollegen sind vom australischen Verband Swimming Australia (SA) wegen der Einnahme eines verbotenen Schlafmittels zu Geldstrafen und Sperren auf Bewährung verurteilt worden. Das gab SA am Freitag bekannt.

Über die Höhe der Geldstrafen und die Dauer der Bewährungszeit wurden keine Angaben gemacht.

Die Mannschaft um Magnussen, der 2011 in Shanghai WM-Gold über 100 und 4x100 m Freistil gewann, hatte im vorolympischen Trainingslager 2012 in Manchester das vom Verband verbotene Schlafmittel Stilnox genommen und Teamkollegen sowie Trainer mit nächtlichen Scherzanrufen und anderen Störmanövern belästigt.

"Sie haben sich nicht wie würdige Teammitglieder präsentiert", heißt es in der SA-Erklärung.

Magnussen und Co. hatten ihr Fehlverhalten offiziell eingeräumt.

"Wir haben uns selbst und die Menschen, die uns unterstützt haben, enttäuscht", gaben sie zu. Stilnox habe aber nicht die Leistung im olympischen Wettbewerb beeinträchtigt. "Es war eine lächerliche Entscheidung, aber es hat meine Leistung nicht beeinflusst", sagte Magnussen.

Die favorisierte Freistilstaffel hatte in London eine Medaille verpasst.

Insgesamt sorgten Australiens Schwimmer für das schlechteste Team-Resultat seit den Spielen 1992 in Barcelona und waren erstmals seit Montreal 1976 ohne Einzelgold geblieben.

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