Der australische Schwimmverband muss nach dem Debakel bei den Olympischen Spielen 2012 künftig mit weniger Geld auskommen.

Die für die Verteilung von Finanzmitteln zuständige regierungseigene Australische Sportkommission ASC kürzte die Gelder um 5,8 Prozent auf insgesamt 8,165 Millionen australische Dollar (rund 6,4 Millionen Euro).

Damit bleibt Schwimmen im Finanzjahr 2013/14 (1. Juli 2013 bis 30. Juni 2014) aber weiter die am besten geförderte Sportart Down Under.

Die australischen Schwimmer hatten in London mit nur einer Staffel-Goldmedaille sowie sechsmal Silber und dreimal Bronze das schwächste Olympia-Ergebnis seit 1992 in Barcelona eingefahren.

Zudem hatte der Verband mit Undiszipliniertheiten seiner Athleten zu kämpfen.

Mitglieder der 4x100-m-Staffel wie James Magnussen und Eamon Sullivan hatten zugegeben, gegen die Verbandsstatuten das Schlafmittel Stilnox eingenommen zu haben.

Zudem sollen Teammitglieder während der Spiele gemobbt worden sein.

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