Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) muss trotz des Olympia-Debakels keine Streichung der öffentlichen Fördergelder befürchten.

"Der Verband ist objektiv beurteilt worden und nicht, weil da eine DOSB-Vizepräsidentin an der Spitze steht. Es gab glasklare Parameter für die Berechnung, und die Berechnung hat ergeben, dass es für den Schwimmverband keine großen Einschnitte gibt", sagte DSV-Präsidentin Christa Thiel über die Zielvereinbarungs-Gespräche mit dem Deutschen Olympischen Sport-Bund (DOSB).

Anders als in der Vergangenheit habe man sich im Förderabkommen mit dem DOSB nicht auf eine konkrete Medaillenanzahl für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro geeinigt, "sondern auf einen Zielkorridor", sagte Thiel.

Diese Lösung hätten auch andere Verbände für sich in Anspruch genommen. Die genaue Spanne für den Schwimmverband wollte Thiel nicht nennen.

Kurz vor dem Start der DM am Donnerstag in Berlin verkündete der DSV eine weitere positive Nachricht bezüglich der Finanzen. Ein italienischer Hersteller (arena) ist ab sofort offizieller Ausrüster des Verbandes, der bisher allein auf einen Ausrüsterpool gesetzt hat.

Britta Steffens neuer Ausstatter (HEAD) kommt als Poolsponsor hinzu.

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