Die Hamburger Schwimm-Brüder Steffen und Markus Deibler haben einen höchst unterschiedlichen Start in die deutschen Meisterschaften von Berlin hingelegt.

Der Olympiavierte Steffen Deibler überzeugte als souveräner Vorlaufschnellster über 50 m Schmetterling (23,48 Sekunden) und dürfte sich im Finale am Freitagabend endgültig das Ticket für die WM in Barcelona (19. Juli bis 4. August) sichern.

Um seinen WM-Start bangen muss dagegen sein Bruder Markus Deibler. Der Olympiaachte zog über 200 m Lagen in schwachen 2:02,21 Minuten nur als Dritter in den Endlauf ein.

Dort muss er den ersten oder zweiten Platz belegen, um auf seiner Paradestrecke die WM-Vorgabe zu erfüllen. Als Mitglied des "Eliteteams" muss er die WM-Normzeit (1:59,99) aber nicht unbedingt schwimmen.

"Die Lagen sind eigentlich die Dispziplin, über die ich mich qualifizieren müsste", sagte Markus Deibler, den eine Krankheit vor wenigen Wochen offenbar stark zurückgeworfen hat: "Da konnte ich nicht richtig belasten." Der viermalige Kurzbahn-Europameister startet bei der DM noch über 100 und 200 m Freistil.

Besser machte es die Essenerin Dorothea Brandt, die im Vorlauf über 50 m Brust in 31,01 Sekunden die WM-Vorgabe genauso unterbot wie die anderen neun fürs Finale qualifizierten Schwimmerinnen. "Es war kein gutes Rennen von mir, aber eine gute Zeit", sagte Brandt.

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