Weltrekordlerin Britta Steffen ist trotz der verfehlten WM-Norm auf ihren Einzelstrecken erwartungsgemäß vom Deutschen Schwimm-Verband (DSV) für die Weltmeisterschaften in Barcelona nominiert worden.

Die Doppel-Olympiasiegerin von 2008, die bei der DM am vergangenen Wochenende in Berlin vor ihrem ersten Finale krankheitsbedingt abgereist war, löste ihr WM-Ticket über die Staffelnominierung.

"Sie gehörte mit ihrer Vorlaufzeit über 100 Meter Freistil zu den vier schnellsten Schwimmerinnen und konnte deshalb von uns über die Staffel nominiert werden", sagte DSV-Leistungssportdirektor Lutz Buschkow.

Auch ein Einzelstart der 29-Jährigen aus Halle/Saale über 50 und 100 m Freistil ist weiter möglich, da die Nominierung für die einzelnen Strecken erst unmittelbar vor WM-Start erfolgt.

Insgesamt berief der DSV 28 Schwimmer (zwölf Frauen, 16 Männer) ins WM-Team, darunter auch den deutschen Rekordhalter Marco Koch. Der Darmstädter war bei der DM im Vorlauf über 200 m Brust wegen eines unerlaubten Delfinkicks vor dem ersten Armzug disqualifiziert worden.

Anfang nächster Woche begrüßt Bundestrainer Henning Lambertz das WM-Team bei einem gemeinsamen Trainingslager auf Sardinien.

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