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Britta Steffen beendete im September 2013 ihre aktive Karriere
Britta Steffen holte bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking zwei Goldmedaillen © getty

Mit ihrem Karriereende hat sich Deutschlands Schwimmstar Britta Steffen auch ihres größten Problems entledigt. "Diese blöde Angst ist weg. Die Angst, jemand tut dir was ins Essen, und du hast einen positiven Dopingtest", sagte die 30-Jährige der "Welt am Sonntag".

Das sei wirklich cool. Sie könne nun ihre Trinkflasche beim Praktikum am Platz stehen lassen, weggehen, wiederkommen und daraus trinken. "Früher hätte ich nie wieder davon getrunken. Dieser Druck ist weg - das ist eine große Befreiung", erklärte die Lebensgefährtin des ehemaligen Doppel-Europameisters Paul Biedermann.

Zweifel, im vergangenen September vielleicht doch vorschnell zurückgetreten zu sein, habe sie nie gehabt. Wohl aber "Sehnsucht und Wehmut, weil ich das Wasser vermisst habe", gestand Britta Steffen.

Ins Becken springe sie nur noch sonntags, ansonsten halte sie sich mit Laufen, Yoga und Krafttraining fit.

Positive Emotionen wie bei ihren beiden Triumphen von Peking habe sie auch in ihrem Leben nach dem Sport noch, beispielsweise "wenn ich einen super Vortrag für Führungskräfte gehalten oder eine sehr gute Klausur geschrieben habe", sagte Steffen, die nach ihrem Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen nun Human Resources Management studiert.

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