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Michael Phelps gewann bisher 22 olympische Medaillen © getty

Rekord-Olympiasieger Phelps kommt immer besser in Form

Rekord-Olympiasieger Michael Phelps kommt bei seinem Schwimm-Comeback immer besser in Form. Beim Grand-Prix in Santa Clara/Kalifornien musste sich der US-Amerikaner über 200 m Freistil zwar seinem französischen Trainingspartner Yannick Agnel geschlagen geben, verbesserte seine Saisonbestzeit über 1:49,61 im Vorlauf aber auf 1:48,20 Minuten.

Von der Jahres-Weltbestzeit des Australiers Cameron McEvoy (1:45, 46) ist Phelps allerdings noch ein gutes Stück entfernt.

Dennoch: Im Mai in Charlotte hatte Phelps noch 1:51,69 Minuten gebraucht. Doppel-Olympiasieger Agnel schlug in Santa Clara nach 1:46,99 Minuten als Erster an.

"Mein erstes Finale über die 200 m fühlte sich gut an", sagte Phelps, zollte seinem Bezwinger Agnel aber auch Anerkennung: "Der Typ hat mich auf den letzten 50 Metern links liegen gelassen, als ob ich still stehen würde."

Am Freitag hatte sich Phelps den Sieg in 52,11 Sekunden über 100 m Schmetterling mit Landsmann Tom Shields teilen müssen.

Ebenfalls eine leichte Verbesserung im Vergleich zum Grand-Prix in Charlotte (52,13 Sekunden). Zudem wurde Phelps in 48,80 Sekunden Zweiter über 100 m Freistil hinter Olympiasieger Nathan Adrian (USA/48,17).

Am Sonntag geht der 28-Jährige Phelps noch über die 200 m Lagen an den Start.

Michael Phelps hatte seine beispiellose Karriere nach den Olympischen Spielen 2012 beendet, 20 Monate nach seinem letzten Rennen in London kehrte der Superstar aber ins Becken zurück.

Einen Start bei Olympia 2016 in Rio de Janeiro hatte er bislang stets offen gelassen. Phelps gewann bei Sommerspielen bislang insgesamt 22 Medaillen, davon 18 goldene. 2008 in Peking waren "The Baltimore Bullet" sogar historische acht Olympiasiege gelungen.

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