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Jochen Schümann und sein Team wurden Fünfter mit der TP52-Yacht Platoon © getty

Mehr liegt nicht drin: Das Team Germany landet zum Abschluss der Mittelmeer-Serie Med-Cup in Portugal auf den Plätzen.

Von Jürgen Blöhs

München - Mit einem fünften Platz beendete das Team Germany die abschließenden Wettfahrten um den Audi MedCup vor dem portugiesischem Portimao.

"Ist das bitter. Wieder einmal sind wir in aussichtsreicher Position gescheitert. Mit unserem heutigen Abschneiden können wir natürlich nicht zufrieden sein.

Das war einfach schlecht", ärgerte sich "Platoon"-Skipper Jochen Schümann über die Plätze neun, zwölf und fünf am Schlusstag der "Trofeo de Portugal".

Der Grund für den Ärger Schümanns war klar: Nach dem klaren Sieg im sechsten Rennen hatte die "Platoon" auf Kurs Podestplatz gelegen, dem zweiten nach Platz drei bei der "Breitling Regatta" vor Palma de Mallorca.

Auch in der Gesamtwertung segelte das Boot von Eigner Harm Müller-Spreer auf Rang fünf.

"Quantum"-Crew freut sich über Gesamtsieg

"Insgesamt haben wir eine Saison mit vielen Ups and Downs erlebt. Trotzdem, mit dem fünften Platz im Gesamt-Klassment können wir zufrieden sein. Ich bin mir aber sicher, dass es noch besser geht", so das Fazit von Schümann nach der ersten Teilnahme am Audi MedCup.

Mit dem Sieg bei der "Trofeo de Portugal" sicherte sich die ?Quantum? auch den Gesamtsieg. Die US-Crew von Skipper Terry Hutchinson hatte zuvor bereits die Veranstaltungen vor Sardinien und Mallorca für sich entschieden.

"Ich bin wahnsinnig stolz darauf, was wir diesen Sommer geleistete haben", beschreibt Hutchinson seine Gefühle.

Königliche Yacht auf Rang drei

Der dritte Platz vor Portimao genügte der von Dean Barker gesteuerten "Bribon" zum zweiten Platz der Gesamtwertung. Eigner der Yacht unter spanischer Flagge ist der König Juan Carlos.

Als Dritte auf dem Podest beendete die argentinische "Matador" die Aufholjagd beim Audi MedCup. Skipper Guillermo Parada steuerte das Boot vor Portimao zum dritten Mal in Folge auf Rang zwei.

Boote von 2007 vorn dabei

Francesco Bruni aus Italien ist stolz auf die Leistung der Crew: "Wir haben gut gearbeitet. Das Boot ist wirklich schnell", so der Taktiker der "Matador".

Fachleute zeigten sich überrascht, dass mit der "Bribon" und der "Matador" zwei Boote aufs Podest segelten, die bereits 2007 unterwegs waren. Außer der "Quantum" "dümpelten" die Neuschöpfungen hinterher.

Vielleicht sollten Eigner Müller-Spreer und Skipper Schümann 2009 auf die "Platoon" von 2008 bauen.

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