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MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
Die Schweizer Yacht Alinghi gewann 2003 als erstes europäisches Schiff den America?s Cup © getty

Alinghi will nun doch auf die Forderungen von Konkurrent BMW-Oracle eingehen und Valencia als Austragungsort akzeptieren.

Genf - Im Streit um den Austragungsort für den 33. America's Cup zeigt sich Titelverteidiger Alinghi zum Einlenken bereit.

Die Schweizer haben Herausforderer BMW-Oracle angeboten, das Event wie einst von den Amerikanern gewünscht im Februar 2010 in Valencia auszutragen. Dies teilte Alinghi dem mit der Sache betrauten Obersten Gerichtshof von New York mit.

"Ich denke, ich spreche für die gesamte Segelgemeinschaft, wenn ich sage, dass wir den Cup so schnell wie möglich auf dem Wasser austragen wollen", sagte Alinghi-Skipper Brad Butterworth (Alle News zum Thema Segeln).

Vorwurf der Verzögerungstaktik

Gleichzeitig warf er BMW-Oracle im Ringen um den Schauplatz der Veranstaltung eine Verzögerungstaktik vor.

Nachdem das ursprünglich als Austragungsort von den Schweizern gewählte Emirat Ras al-Chaima vom New Yorker Gericht als unzulässig abgelehnt worden war, hatte Alinghi die australische Ostküste angeboten.

"Müssen damit leben"

BMW-Oracle zeigte sich bei dieser Offerte jedoch zögerlich.

"Dieses Mal ging es ihnen vor allem darum, das Rennen zu verzögern, weil sie nicht bereit sind. Als es noch zu ihrem Vorteil war, haben sie auf ein Rennen im Februar gedrängt. Jetzt müssen sie mit dem von ihnen selbst erzwungenen Datum leben", sagte Butterworth.

Australien weiter eine Option

Neben dem Angebot, den Cup wie schon 2007 in Valencia auszutragen, hält Alinghi auch an Australien als Option fest.

Sollten die Amerikaner von weiteren rechtlichen Schritten absehen, bliebe die Offerte, das Mehrrumpf-Duell in "Down under" stattfinden zu lassen, bis zum 13. November bestehen, teilte Alinghi mit.

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