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Nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofes vom März ist BMW Oracle kein Herausforderer © getty

Im Rechtsstreit um die Zukunft des America's Cup gehen die Amerikaner erneut in Berufung: Sie wollen die Alinghi herausfordern.

New York - Im Rechtsstreit zwischen der US-Kampagne BMW-Oracle-Racing und dem Schweizer Titelverteidiger Alinghi um die Zukunft des America's Cup haben die Amerikaner ihre letzte Chance ausgeschöpft.

Das Team reichte vor der Berufungskammer des New York State Court die nötigen Dokumente gegen den letzten Richterspruch ein und hofft, nach weiteren Verhandlungen wieder als offizieller Herausforderer-Vertreter eingesetzt zu werden.

Diese Position hatte das vom Golden Gate Yacht Club (GGYC) vertretene Syndikat nach dem letzten Urteil verloren.

Kontroverse um die Regeln

Damals hatte die Berufungskammer des New Yorker Supreme Courts befunden, dass der spanische Club Nautico Espanol de Vela als Herausforderer-Vertreter fungieren dürfe, und damit der Alinghi Recht gegeben.

In dem Streit geht es neben der Rollenverteilung aber vor allem um die Regeln für die 33. Auflage des Cups, mit denen sich die Schweizer nach Ansicht von BMW-Oracle bevorteilt hätten.

2011 - oder noch später

Nach der erneuten Berufung könnten sich die seit gut einem Jahr andauernden juristischen Auseinandersetzung um weitere zwölf Monate verlängern.

Allerdings hatten die Amerikaner zuletzt ein Kompromissangebot unterbreitet, nach dem der nächste Cup mit ähnlichen Regeln wie die letzte Veranstaltung 2007 in Valencia ausgetragen werden solle.

Eine Einigung wurde bisher aber nicht erzielt. In jedem Fall dürfte der 33. Cup nicht vor 2011 stattfinden.

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