vergrößernverkleinern
Da durfte er noch mitsegeln: Jetzt aber ist Simon Daubney (Team Alinghi) gesperrt © getty

Schon im Juni 2007 war Simon Daubney des Dopings überführt worden. Doch erst jetzt wurde der Trimmer vom Team Alinghi gesperrt.

Lausanne - Mehr als ein Jahr nach dem positiven Doping-Test bei Trimmer Simon Daubney aus der Crew von America´s-Cup-Sieger Alinghi hat der Internationale Sportgerichtshof CAS in Lausanne am Donnerstag den Neuseeländer für zwei Jahre gesperrt.

Der CAS gab damit einem Einspruch der Welt-Doping-Agentur WADA statt, nachdem Daubney zuvor weder von der America´s-Cup-Jury noch vom Schweizer Olympischen Komitee bestraft worden war.

Der CAS sah es jetzt allerdings als erwiesen an, dass Daubney die Anti-Doping-Regeln verletzt hatte. Nach einem Dopingtest vom 23. Juni waren sowohl in der A- als auch in der B-Probe Spuren von Kokain gefunden worden.

Aber: Kein Start mehr seit Juli 2007

Weil Daubney allerdings nach diesem Vorfall seit dem 14. Juli 2007 an keinem Wettbewerb mehr teilgenommen hatte, setzte das Gericht den Beginn der Sperre auf dieses Datum fest.

Auf den Ausgang des America´s Cup 2007, den Alinghi vor Valencia in der Best-of-nine-Serie 5:2 gegen Team New Zealand gewonnen hatte, hat diese Sperre keinen Einfluss.

Der CAS stellte klar, dass Daubney als einzelner Athlet behandelt wurde.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel