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Seit 2005/2006 findet das Volvo Ocean Race alle drei (vorher vier) Jahre statt © getty

Es ist wieder soweit: Die besten Segler der Welt treten zum Volvo Ocean Race, einer 68.500 Kilometer langen Weltumsegelung, an.

Von Jürgen Blöhs

München ? Punkt 15 Uhr schickte der spanische König Juan Carlos die acht Boote starke Flotte des Volvo Ocean Race 2008/09 auf die 68.500 Kilomter lange Strecke rund um den Globus.

Bei Windgeschwindigkeiten von 25 bis 30 Knoten erwischte die "Telefonica Blue" vor Alicante den besten Start.

Aber "das hat überhaupt nichts zu sagen. Die Jungs müssen sich jederzeit bewusst sein, dass es sich um einen Marathon handelt und sie ein Leben in Extremen vor sich haben", gibt Mike Sanderson den Seglern mit auf den Weg.

Der Sieger von 2005/06 hat gut Reden. Er verfolgte den Start zur ersten Etappe der härtesten Regatta der Welt von einem VIP-Boot aus.

"Telefonica Blue" vor dem Schwesterschiff

Die Crew der "Telefonica Blue" um Skipper Bouwe Bekking, die nach den "In-Port-Races" vor Alicante in der Gesamtwertung mit vier Punkten vorn liegt, erwischte den besten Start auf dem Weg ins 6500 Seemeilen entfernte Etappenziel Kapstadt in Südafrika, wo die Boote am 3. November erwartet werden.

0,5 Punkte zurück liegt das spanische Schwesterschiff "Telefonica Black" mit Skipper Fernando Echavarri weitere 0,5 Zähler vor der von Skipper Dan Read gesteuerten US-Yacht "Puma".

"Ericsson 4" führt Flotte an

Gut 35 Minuten nach dem Start übernahm die schwedische Yacht "Ericsson 4" mit Skipper Torben Gräl die Führung der Flotte auf dem Weg zur Straße von Gibraltar, wo es dann auf den Atlantik geht.

Vor den Crews liegt eine Erdumrundung mit Stopps in Kapstadt, dem indischen Cochin, Singapur, dem olympischen Segelhafen Qingdao, Rio de Janeiro und Boston bevor es dann zurück über den Atlantik ins irische Galway geht.

Nach den Hochseestrecken durch die Ozeane des Planeten folgen dann Kurz-Etappen von Galway über die schwedischen Zwischenstopps in Marsstrand und Stockholm bevor die Flotte Ende Juni 2009 im Zielhafen St. Petersburg erwartet wird - und den Marathon hoffentlich mit allen Booten beendet.

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