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BMW Oracle hat gegen das New Yorker Gerichtsurteil Einspruch eingelegt © getty

Die US-Kampagne will das Urteil des New Yorker Gerichts nicht akzeptieren. Man sieht sich als legitimer America's-Cup-Herausforderer.

New York - Die juristische Auseinandersetzung im America's-Cup-Streit geht in die nächste Runde.

BMW Oracle legt Einspruch gegen das Urteil der Berufskammer des New York Supreme Court ein, die dem Schweizer Titelverteidiger Alinghi am Dienstag Recht zugesprochen und den Club Nautico Espanol de Vela (CNEV) zum Herausforderer der nächsten Austragung bestimmt hatte.

Dadurch wurde das Urteil des Obersten Gerichtshofes vom März dieses Jahres revidiert und BMW Oracle als Herausforderer abgesetzt.

Das Urteil bedeutet aller Voraussicht nach, dass es mit dem America's Cup so weitergeht wie ursprünglich vorgesehen: mit Einrumpfbooten und mit mehreren Herausforderern, die den Gegner des Schweizer Segel-Syndikats ermitteln.

Duell gegen BMW Oracle auf Mehrrümpfern

Dann könnte womöglich auch das Team Germany wieder an den Start gehen.

Das Duell gegen BMW Oracle hätte auf Mehrrümpfern und unter Ausschluss weiterer Teilnehmer in einer Best-of-3-Serie stattgefunden.

Vertrag mit dem CNEV

Kurz nach der erfolgreichen Titelverteidigung 2007 hatte Alinghi einen Vertrag mit dem CNEV geschlossen, der die Spanier zum Vertreter der Herausforderer machte.

Dagegen hatte BMW Oracle geklagt und nach einem achtmonatigen Prozess zunächst Recht bekommen.

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