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Jochen Schümann gewann 1976, 1988 und 1996 jeweils olympisches Gold © getty

Die Finanzkrise dämpft die deutschen Hoffnungen für den 33. America's Cup: Das Interimsprojekt des Olympiasiegers kapituliert.

Hamburg - Die derzeitige Finanzkrise hat den Hoffnungen auf eine starke deutsche Mannschaft für den 33. America's Cup einen herben Dämpfer verpasst.

Das nach den Streitigkeiten um die Zukunft der Veranstaltung gegründete Interimsprojekt "Platoon powered by Team Germany" um den dreimaligen Olympiasieger Jochen Schümann musste nach dem Rückzug seines Hauptsponsors (Audi) das Aus verkünden.

Damit ist auch der angedachte Bau einer neuen Yacht hinfällig.

Vorbereitungen liegen auf Eis

Ob sich Schümann zukünftig wieder dem eigentlichen Team Germany anschließen wird, ist fraglich. Spekulationen zufolge soll es in den vergangenen Monaten zu Reibungen zwischen beiden Parteien gekommen sein.

Bei dem deutschen Syndikat liegen die Vorbereitungen auf den 33. Cup derzeit ohnehin auf Eis. Kampagnenchef Michael Scheeren will erst wieder aktiv werden, wenn die rechtlichen Unstimmigkeiten rund um den Kampf um die älteste Sporttrophäe der Welt geklärt sind.

Nächste Anhörung im Februar

Der Schweizer Titelverteidiger Alinghi und das US-Syndikat BMW-Oracle-Racing befinden sich bereits seit Monaten in juristischen Aueinandersetzungen über Regeln, Modus und Austragungszeitpunkt des 33. Cups.

Die nächste Anhörung vor dem inzwischen zuständigen New Yorker Berufungsgericht soll am 10. Februar stattfinden.

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