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Die Wild Oats könnte als erste Yacht den vierten Sieg bei Sydney-Hobart einfahren © getty

Ein Hai kollidiert bei der Sydney-Hobart-Regatta mit der Wild Oats und verfängt sich im Ruder. Die Australier haben Glück.

Sydney - Die Kollision der führenden Yacht Wild Oats mit einem Hai und riskante Rettungsaktionen haben am Samstag für Schlagzeilen bei der traditionsreichen Hochseeregatta von Sydney nach Hobart gesorgt.

Kurz nachdem die australische Maxi-Yacht die "Pole Position" von der Skandia übernommen hatte, erfolgte bei Schouten Island vor der tasmanischen Ostküste der Zusammenstoß mit dem Hai.

Das rund zwei Meter lange Tier hatte sich in der Ruderaufhängung der Wild Oats verfangen, konnte sich aber kurze Zeit später selbst befreien.

Weiter auf Rekordkurs

Die Kollision blieb für beide Parteien ohne Folgen. Die Wild Oats hat die letzten drei Auflagen der Regatta in der tasmanischen See gewonnen und steuert nun auf Rekordkurs dem vierten Triumph entgegen.

Bereits am frühen Samstagmorgen mussten drei Yachten geborgen werden.

Georgia droht zu sinken

Die 14 Meter lange Georgia drohte nach Angaben der australischen Polizei zu sinken.

Die Yacht hatte das Ruder verloren und lief voll Wasser. Alle 14 Crew-Mitglieder konnten wohlbehalten bei Batemans Bay an der australischen Ostküste an Land gebracht werden.

Aufgeben mussten auch die Sanyo Maris mit einem Bruch am Mastbaum und die Inner Circle mit einem Generatorschaden. Insgesamt beteiligen sich 101 Mannschaften an der 64. Auflage.

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