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Australien wird beim America's Cup fehlen
1851 wurder der America's Cup erstmals ausgetragen © getty

Der Titelverteidiger des America's Cup lässt sich nicht unterkriegen. Einen Rekord bricht das Duell gegen Neuseeland bereits.

San Francisco - Titelverteidiger Oracle hat seine bemerkenswerte Aufholjagd beim 34. Americas's Cup fortgesetzt und träumt weiter vom "größten Comeback der Sportgeschichte".

Das US-Team wehrte am Sonntagabend im 14. und 15. Rennen zwei weitere Matchbälle von Herausforderer Neuseeland problemlos ab und schrieb damit Geschichte im Kampf um die älteste Sporttrophäe der Welt.

Das Duell in der Bucht von San Francisco, bei dem Oracle noch mit 5:8 zurückliegt, ist schon jetzt das längste aller Zeiten.

Glaube ist da

"Wir glauben, das Ding noch gewinnen zu können", sagte Oracle-Skipper James Spithill: "Wir haben das Boot dafür, das Team und das Momentum auf unserer Seite." Der viermalige Olympiasieger Ben Ainslie, Taktiker bei Oracle, hat nach vier Siegen in Folge ebenfalls wieder Hoffnung geschöpft: "Ich könnte kaum glücklicher sein mit der Entwicklung des Finals. Beide Teams segeln brilliant."

"Schon fast im Sack"

Das Team USA kommt nach einem schwachen Start in den Cup immer besser in Fahrt. "Wir werden nicht aufgeben", hatte Spithill in fast aussichtsloser Lage gesagt: "Sie haben es doch schon fast im Sack. Was wäre das für ein Comeback? Was wäre das für eine verdammt gute Story? Daraus ziehe ich meine Motivation."

Der 34 Jahre alte Australier am Steuer von Oracle braucht mit seiner Crew nun noch vier Siege für eine erfolgreiche Titelverteidigung, Neuseeland reicht ein weiterer Punkt.

"Wir haben schwere Tage hinter uns", sagte "Kiwi"-Skipper Dean Barker, "einige Dinge sind gegen uns gelaufen. Aber so ist der Sport."

Nächste Matchbälle

Am Montagabend haben die Neuseeländer die nächsten beiden Chancen, den dritten Triumph nach 1995 und 2000 perfekt zu machen. Dabei dürfen sie aus der bisher vorteilhafen linken Seite der Startbox segeln. "Wir sind sehr fokussiert. Und, ja, wir sind schnell genug, hier zu gewinnen", fügte Barker hinzu: "Wir sind nicht am Boden. Wir müssen einfach wieder rausgehen und einen viel besseren Job machen."

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