Die zwischenzeitlich im Indischen Ozean vermisste Weltumseglerin Abby Sunderland ist wohlauf.

Das bestätigte der Vater der 16-Jährigen im Gespräch mit dem US-Fernsehsender ABC: "Wir haben ihr Boot geortet. Sie ist an Bord, es geht ihr gut."

Ein Airbus der australischen Fluglinie Qantas hat die 16 Jahre alte Weltumseglerin Abby Sunderland im Indischen Ozean geortet. Die Maschine war am frühen Freitagmorgen mit elf sogenannten "Air Observern" an Bord gestartet, um die Vermisste zu suchen.

Die Behörden von der Insel Reunion haben inzwischen veranlasst, dass ein Tanker und ein Handelsschiff Kurs auf die Schiffbrüchige nehmen. Außerdem ist ein Fischerboot unterwegs, das das Mädchen binnen 24 Stunden erreichen könnte.

Es soll die 16-Jährige, deren Schiff mit geborstener Takelage manövrierunfähig ist, an Bord nehmen und sie an einen unbekannten Ort bringen. Der Rekordversuch, die Welt alleine zu umsegeln, ist damit endgültig gescheitert.

"Zu wissen, dass sie lebt und dass es ihr gut geht, ist mir viel wichtiger als jeder Segelrekord. Es ist eine unglaublich große Erleichterung", sagte ihr Vater Laurence Sunderland.

Der Kontakt zu der jungen Amerikanerin war am Donnerstag nach zwei Notrufsignalen abgerissen. Die Seglerin war offenbar mehr als 3000 Kilometer westlich von Australien in ein Unwetter geraten.

Sechs Meter hohe Wellen und Windböen mit mehr als 90 Stundenkilometern hatten das Segel und den Mast beschädigt. Die Internetverbindung war ebenfalls ausgefallen.

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