Die vom 18. bis 26. Juni stattfindende Kieler Woche wird zum Ausscheidungsrennen um die deutschen Startplätze bei den Olympischen Spielen 2012.

"Alle Boote, die Ambitionen auf Olympia haben, gehen an den Start. Wir gehen davon aus, dass wir bei den Wettbewerben im kommenden Jahr in allen zehn Klassen um vordere Platzierungen mitfahren können", sagte die Sportdirektorin des Deutschen Segler-Verbandes (DSV), Nadine Stegenwalner, am Dienstag.

Der Auftakt zur Qualifikation für die Olympia-Startplätze erfolgt bei der "Sail for Gold"-Regatta vom 5. bis zum 11. Juni im olympischen Revier vor Weymouth, rund 190 Kilometer entfernt von London.

Nach den Weltmeisterschaften im Dezember vor dem westaustralischen Fremantle soll das DSV-Team dann stehen.

Mit Blick auf die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro 2016 erhofft sich Stegenwalner Erkenntnisse in Kiel, insbesondere in den neu ins olympische Programm aufgenommenen Klassen.

"Wir haben noch geringe Erfahrungen im Mixed-Bereich. Bei den Mehrrümpfern und den Skiffs wollen wir die Weichen für Brasilien stellen", so die DSV-Sportdirektorin weiter.

In den Regatten der Kieler Woche fällt zudem die Entscheidung im Weltcup, der nach sechs vorangegangenen Stationen in Schleswig-Holstein endet.

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