Die deutschen Segler liegen auch nach dem zweiten Wettkampftag der 117. Kieler Woche auf Kurs.

In fünf von zehn olympischen Disziplinen, in denen es auch um Qualifikationspunkte für die Sommerspiele 2012 in London geht, belegen deutsche Starter nach dem Auftaktwochenende den zweiten Platz.

Die einzige Gesamtführung blieb jedoch Lokalmatador Heiko Kröger in der paralympischen 2.4mR-Klasse vorbehalten.

Der spannende Zweikampf der Laser-Männer aus der ersten Qualifikationsregatta in Weymouth wird in Kiel nahtlos fortgesetzt. Nach einem Tagessieg im fünften Rennen liegt der Sonthofener Philipp Buhl als Zweiter einen Zähler vor Simon Grotelüschen aus Lübeck, der ihn in England im Medaillenrennen noch abgefangen hatte. Die Entscheidung über die Vergabe der Olympiafahrkarten fällt bei den Weltmeisterschaften im Dezember in Perth/Australien.

Bis dahin dürfte es auch bei den 470er-Frauen spannend bleiben. Dort liegen gleich vier deutsche Crews unter den ersten Fünf, Tina Lutz und Susann Beucke (Holzhausen/Strande) sind nach einem weiteren Tagessieg Zweite. Ebenfalls Gesamtzweite sind die RS: X-Surfer Moana Delle (Kiel) und Toni Wilhelm (Dobern). Sie haben jedoch quasi keine nationale Konkurrenz zu fürchten.

Dicht ist und bleibt die nationale Leistungsspitze im Starboot, wo vier Mannschaften die Ränge fünf bis acht einnehmen. Beste Deutsche nach vier Rennen: Robert Stanjek und Frithjof Kleen aus Berlin.

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