Star-Skipper Russell Coutts glaubt, dass der America's Cup 2013 vor San Francisco zu einem echten Spektakel wird.

Früher seien Match Races, die Duelle eins gegen eins, "Wasserschach" gewesen. "Jetzt werden wir Wasserblitzschach erleben", sagte Coutts dem Spiegel.

Zahlreiche Regeländerungen sollen den traditionsreichsten Wettbewerb der Welt auch für Nichtsegler interessant machen. Gefahren werde in Küstennähe, "direkt unter der Golden Gate Bridge und in der Bucht, vorbei an Alcatraz", sagte Coutts, Skipper des Titelverteidigers Oracle Racing.

Um die Spannung zu erhöhen, "ziehen wir elektronische Grenzen, verengen die Bahnen, sodass die Boote sich gewungenermaßen immer wieder begegnen", sagte Coutts.

Außerdem werde es Kameras an Bord geben, jedes Crewmitglied soll ein Mikrofon tragen, Computer sollen perfekte Kurse berechnen und die Positionen der Boote vergleichen.

"Segeln erreicht eine neue Dimension, und es nörgeln nur die, die es nicht ausprobiert haben", sagte Coutts. Der Neuseeländer bedauerte, dass sich kein deutsches Team als Herausforderer angemeldet hat: "Die Deutschen verpassen etwas."

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