Der Kieler Vorschiffsmann Michael Müller an Bord der "Puma" kann sich berechtigte Hoffnungen auf einen Sieg bei der härtesten Etappe des Volvo Ocean Race machen.

Die Hochsegelyacht von US-Skipper Ken Read bezwang als zweites Boot am Freitag das berüchtigte Kap Hoorn in Chile auf dem Weg nach Itajai in Brasilien. Die "Puma" liegt 57 Minuten hinter der französischen Yacht "Groupama" unter Skipper Franck Cammas, die als Erste auf die Zielgerade der fünften Etappe einbog.

Auf den verbleibenden 1.900 Seemeilen (3.500 Kilometer) bis nach Brasilien wird ein enger Zweikampf um den Etappensieg erwartet.

"Das Rennen wird jetzt taktischer und beginnt damit von vorn", sagte Skipper Read. Das Puma Racing Team liegt nach vier Etappen mit 83 Punkten auf dem vierten Platz. Insgesamt sind sechs Teams am Start.

Das härteste aller neun Teilstücke der Weltregatta über 39.000 Seemeilen (72.000 Kilometer) war am 18. März in Auckland/Neuseeland gestartet. Im Südpolarmeer mussten die Segler schwere Stürme überstehen.

Alle Verfolger, darunter auch die in der Gesamtwertung führende Telefonica von Iker Martinez aus Spanien fielen durch Reparaturstopps weit zurück oder ganz aus. Die Ankunft der Sieger wird für den kommenden Mittwoch erwartet. Das Rennen endet Anfang Juli im irischen Hafen von Galway.

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