Das Puma-Segelteam mit dem deutschen Vorschiffsmann Michael Müller (Kiel) hat einen guten Start in die letzte Hochsee-Segeletappe im Volvo Ocean Race erwischt.

Im Kampf um den Gesamtsieg muss die Crew um US-Skipper Ken Read jedoch auf einen Ausrutscher des französischen Teams "Groupama" hoffen.

Vor dem Start der neunten und letzten Etappe am Sonntag im französischen Lorient hatte die "Puma" 25 Zähler Rückstand auf "Groupama".

"Wir müssen auf einen Fehler der Franzosen lauern, aber die segeln eine ganz starke Regatta", sagte Read vor dem Finale, das die Boote über 550 Seemeilen nach Galway in Irland führt.

Dank einer artistischen Klettereinlage von Müller belegte Team Puma zwischenzeitlich den zweiten Platz hinter der "Telefonica" des Spaniers Iker Martinez. Spitzenreiter "Groupama" startete nach ihrem Sieg beim Hafenrennen am Vortag vom letzten Platz.

Die letzte Etappe dauert zwei Tage. Das Rennen rund um die Welt endet mit einer Hafen-Wettfahrt am 7. Juli.

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