Das deutsche Team All In Racing ist in der Bucht von San Francisco zum Auftakt des erstmals ausgetragenen Youth America's Cup auf den siebten Rang gesegelt.

Nach Platz fünf im ersten Lauf reichte es für die Nachwuchsmannschaft in der zweiten Wettfahrt nur zu Rang acht im Feld der zehn Boote.

"Ich bin nicht zufrieden, ich bin aber auch nicht ganz unzufrieden", sagte Skipper Philipp Buhl, man habe "viele kleine Fehler" gemacht.

Im zweiten Lauf kam eine Penalty-Strafe hinzu, weil der deutsche AC45-Katamaran über die virtuelle Begrenzung des Rennkurses hinausgesegelt war.

"Die Jungs haben alles gegeben, unser Speed auf dem wichtigen Halbwindkurs ist hervorragend und auch unsere Starts waren gut - ein Platz auf dem Podest und sogar ein Sieg sind damit immer noch in Reichweite", sagte Buhl.

Für die weiteren Rennen sei es jetzt wichtig, "die Ruhe zu bewahren und die Manöver sauber zu segeln".

In Führung lag nach Tag eins das NZL Sailing Team aus Neuseeland.

All In Racing hat noch drei weitere Tage mit insgesamt sechs Wettfahrten, um sich im Gesamtklassement zu verbessern.

Am Tag zuvor hatte All In Racing den Sprintwettbewerb gewonnen. Dieser zählte jedoch nicht für die Gesamtwertung.

Das deutsche Team mit Skipper Philipp Buhl und Steuermann Erik Heil hatte sich im Februar in San Francisco für den Wettbewerb qualifiziert. Zur deutschen Mannschaft gehören auch Justus Schmidt, Max Böhme, Max Kohlhoff, Michael Seifahrt und David Heitzig.

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