Das deutsche Segel-Team All In Racing ist zur Halbzeit des erstmals ausgetragenen Youth America's Cup auf den achten Rang der Gesamtwertung zurückgefallen.

In der Bucht von San Francisco reichte es für die Nachwuchsmannschaft um Steuermann Erik Heil am Montag nur zu den Plätzen fünf und neun unter den zehn Teilnehmern.

"Im zweiten Rennen haben wir einige Fehler gemacht", sagte Heil, der sich wegen Behinderung von Konkurrenten gleich zwei Penaltys einhandelte.

Bis Mittwoch stehen vier weitere Wettfahrten auf dem Programm, Ziel bleibt der fünfte Platz der Gesamtwertung.

"Wir sind Wettkampftypen und wollen das noch drehen. Mit zwei Top-4-Platzierungen am Dienstag wären wir an den führenden Teams wieder dran, und dann ist alles wieder möglich", sagte Heil.

In den beiden abschließenden Rennen am Mittwoch wird die doppelte Punktzahl vergeben.

Die Führung teilen sich zur Halbzeit das NZL Sailing Team aus Neuseeland und die US-Mannschaft American Youth Sailing Force mit je 28 Punkten. Das deutsche Team hat 17 Zähler auf dem Konto.

Die Crew der All In Racing hatte sich im Februar in San Francisco für den Wettbewerb qualifiziert. Nach dem Tod des englischen Olympiasiegers Andrew Simpson im Training vor San Francisco hatten das Sailing Team Germany und der Norddeutsche Regatta Verein die Meldung im Mai zurückgezogen, ehe die Mannschaft beschloss, in eigener Regie an den Start zu gehen.

Zum deutschen Team gehören auch Philipp Buhl, Justus Schmidt, Max Böhme, Max Kohlhoff, Michael Seifahrt und David Heitzig.

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