Für Nachwuchssegler Philipp Buhl ist der Start beim America's Cup eminent wichtig:

"Wenn man einen guten Start hinlegt, hat man für den Rest der Wettfahrt ein leichtes Leben. Dann muss man die Strömung richtig einkalkulieren, deren Stärke und Richtung sich jede halbe Stunde ändert. Und es herrscht Starkwind, das heißt, man ist immer körperlich am Limit unterwegs. Es ist eine Kombination aus allem, was man sich an Schwierigkeiten vorstellen kann", erklärt der 23-Jährige im Interview bei SPORT1.

Kurz vor dem Start des America's Cup hat das deutsche Nachwuchsteam All In Racing erfolgreich am Jugendturnier vor San Francisco teilgenommen. Trotz mangelnder Unterstützung hat die Mannschaft um Steuermann Erik Heil mit einem Kraftakt die Teilnahme erzwungen:

"Wir haben 100.000 Euro für das ganze Projekt auftreiben müssen. 48.000 Euro innerhalb von fünf Tagen, damit uns der Veranstalter glaubt, dass wir die Finanzierung hinbekommen. Diese erste Hürde haben wir mit Spenden und Eigeneinlagen geschafft. Der Prozess von den 50.000 bis zu den kompletten 100.000 Euro hat gedauert, und ich bin mir nicht sicher, ob wir das Budget schon komplett erreicht haben. Jedenfalls haben wir gespart wir, wo wir konnten", berichtete Buhl bei SPORT1.

Die Bedingungen beim Youth America's Cup waren dementsprechend schwierig. Unter anderem standen nur eine günstige Unterkunft und der billigste Mietwagen zur Verfügung.

Hier weiterlesen: "Immer am Limit unterwegs"

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