Titelverteidiger Oracle aus den USA hat in der Finalserie des 34. America's Cup seinen ersten Sieg eingefahren, Herausforderer Team New Zealand hält dennoch weiter Kurs auf den dritten Gewinn der wichtigsten Segeltrophäe der Welt.

Die Neuseeländer entschieden am Sonntag in der Bucht von San Francisco zunächst auch das dritte Rennen mit 28 Sekunden Vorsprung für sich, mussten sich Oracle im vierten Lauf jedoch mit 8 Sekunden Rückstand geschlagen geben.

In der Best-of-17-Serie führt die Crew um Skipper Dean Barker nun mit 3:1 und benötigt nur noch sechs Punkte. Favorit Oracle mit Steuermann James Spithill muss nach einem Punktabzug wegen Material-Manipulation dagegen noch zehn Siege einfahren.

"Wir haben im ersten Rennen einen guten Job gemacht. Im zweiten Lauf hätten wir uns dann besser anstellen können. Das war ein ziemlich durchschnittliches Rennen", sagte der 41-jährige Barker, der seit zehn Jahren bei den Kiwis am Steuer steht.

Spithill sprach von riesigem Druck im Vorfeld des vierten Rennens. "Ein weniger starkes Team hätte diesem vielleicht nicht standgehalten", sagte der 34-Jährige: "Es ist ein gutes Gefühl, und wir werden mit der gleichen Einstellung in die nächsten Läufe starten."

Oracle war als Titelverteidiger automatisch für das Finale gesetzt gewesen. Die Neuseeländer hatten dagegen zunächst die Herausforderer aus Italien (Luna Rossa) und Schweden (Artemis) ausschalten müssen. Die nächsten zwei Rennen mit den 22-Meter-Booten, die Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h erreichen, stehen am Dienstag auf dem Programm.

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