Der Favorit Oracle funkt "SOS": Nach der vierten Niederlage gegen Herausforderer Team New Zealand in der Finalserie des 34. America's Cup im Segelrevier vor San Francisco zogen die Verantwortlichen die Notbremse und beantragten die Verschiebung der sechsten Wettfahrt.

Ein solcher Antrag steht jedem Team einmal im Wettbewerb zu.

"Wir müssen uns neu sortieren", sagte Oracle-Skipper Jimmy Spithill, "wir haben eine Menge Arbeit vor uns und spielen nun diese taktische Karte. Hoffentlich hilft es uns für das nächste Rennen."

Die Rennen Nummer sechs und sieben sind für Donnerstag angesetzt.

Die favorisierte Oracle hatte sich nach ihrem Premierensieg in der vierten Wettfahrt erneut viel vorgenommen, wurde aber am Dienstag eiskalt ausgesegelt.

1:05 Minuten betrug der Vorsprung der Neuseeländer, die nur noch fünf Siege zum insgesamt dritten Triumph im Kampf um die wichtigste Segeltrophäe der Welt brauchen.

"Im Moment arbeitet alles für uns", sagte New-Zealand-Skipper Dean Barker.

Oracle muss dagegen nach einem Abzug von zwei Punkten wegen Material-Manipulation noch zehn Siege einfahren, um den Titel erfolgreich zu verteidigen.

Der US-Katamaran war als Titelverteidiger automatisch für das Finale gesetzt. Die Neuseeländer hatten zunächst die Herausforderer aus Italien (Luna Rossa) und Schweden (Artemis) ausschalten.

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