Das Herausforderer-Team New Zealand hat die Auszeit beim America's Cup zum Durchatmen genutzt.

Titelverteidiger USA bereitete sich dagegen in der Bucht von San Francisco am Mittwoch auf die erhoffte Aufholjagd vor.

"Ich denke, wir können den Cup noch gewinnen", sagte Ben Ainslie vom Team USA bei "Sky Sport UK".

Nach vier Niederlagen in den ersten fünf Duellen musste er aber auch eingestehen: "Wir sind in einer sehr schwierigen Situation." Das Team habe aber schon bewiesen, dass es Rennen gewinnen könne.

Die Cup-Verteidiger aus Amerika hatten im Segelklassiker eine Auszeit genommen und nach einem Krisengespräch trainiert.

Das Reglement erlaubt, dass jede Crew ein Rennen verschieben darf. Davon hatte das Team USA vor dem sechsten Lauf Gebrauch gemacht.

"Ich denke, die Kiwis haben bislang eine fehlerlose Serie", meinte Ainslie, der bei der Trainingsfahrt mit an Board war. Aber sein Team verbessere sich schneller als jedes andere, befand der viermalige Olympiasieger, der womöglich anstelle des eigentlichen Skippers James Spithill im sechsten Duell antreten könnte. "Was mich betrifft, ich mache, was immer das Team auch von mir will", sagte Ainslie. "Wenn sie wollen, dass ich auf dem Boot bin, wäre das natürlich großartig."

Sieger in dem Gipfeltreffen mit maximal 17 Wettfahrten ist das Team, das zuerst neun Punkte erreicht. Dafür brauchen die Neuseeländer fünf weitere Siege, während die Amerikaner noch zehnmal gewinnen müssen.

Der Cup-Verteidiger hatte vor dem Start vor der internationalen Jury wegen Bootsmanipulation eine Strafe von zwei Minuspunkten erhalten. Nach nur einem Sieg bisher haben die Amerikaner immer noch einen Minuszähler auf dem Konto.

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