Herausforderer Team New Zealand ist der dritte Triumph im America's Cup kaum noch zu nehmen.

In der Bucht von San Francisco entschieden die "Kiwis" am Donnerstag das sechste und siebte Rennen gegen den favorisierten Titelverteidiger Oracle (USA) für sich und gingen bei der 34. Austragung im Kampf um die wertvollste Segel-Trophäe der Welt mit 6:1 in Führung.

Neuseeland benötigt nun nur noch drei weitere Erfolge zum Erfolg, Oracle dagegen muss nach einem Abzug von zwei Punkten wegen einer Material-Manipulation weiterhin noch zehn Siege einfahren, um den Titel erfolgreich zu verteidigen.

Team New Zealand fuhr in der ersten Wettfahrt des Tages trotz verpatzten Starts einen Vorsprung von 47 Sekunden heraus. Im zweiten kreuzte der pfeilschnelle Katamaran mit Skipper Dean Barker 1:06 Minuten vor dem Rivalen die Ziellinie.

"Wir sind sehr zufrieden mit dem Tag. Es ist schön, zwei weitere Punkte eingefahren zu haben", sagte Barker, warnte aber: "Der Weg ist noch lang. Drei weitere Siege sind noch ein hartes Stück Arbeit."

Kaum noch Hoffnungen macht sich Barkers Gegenüber Jimmy Spithill. Der Oracle-Skipper hatte am Mittwoch einen Personalwechsel durchgeführt und für den stark kritisierten Taktiker John Kostecki den erfolgreichsten Olympia-Segler aller Zeiten ins Boot geholt.

Der Brite Ben Ainslie, der 2012 in London seine Olympiabilanz auf viermal Gold und einmal Silber aufgestockt hatte, sollte Spithill die entscheidenden Tipps geben. Vergeblich. "Wir sind geschockt, dass deren Boot mit dem Wind so erhebliche Vorteile hat", stellte Jimmy Spithill enttäuscht fest.

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