Zu starker Wind, zu schwacher Wind, Wind aus der falschen Richtung:

Die Entscheidung im 34. America's Cup wurde in den vergangenen Tagen zu einer Hängepartie. "Jeder ist frustriert", sagte Regatta-Leiter Iain Murray nach der erneuten Absage in der Nacht auf Sonntag. Bereits in den beiden Tagen zuvor hatte das Wetter die mögliche Entscheidung um die bedeutendste Segeltrophäe der Welt zugunsten des Herausforderers Team New Zealand im Duell mit Titelverteidiger Oracle (USA) verhindert.

"Es ist nunmal nicht wie bei einer Autorennstrecke", sagte Murray: "In unserem Sport hängt viel vom Wetter ab."

Am Freitag hatte Team New Zealand den Triumph bereits ganz dicht vor Augen: Die "Kiwis" lagen klar in Führung, dann wurde das erste von zwei Rennen wegen Überschreitung des Zeitlimits abgebrochen.

Die Renndistanz muss innerhalb von 40 Minuten bewältigt werden, dies war wegen schwachen Windes aber nicht möglich.

Anschließend gewann Oracle.

Am Samstag wehte der Wind aus der falschen Richtung, daher musste das geplante 14. Rennen beim Stand von 8:3 für Team New Zealand erneut vertagt werden.

Donnerstag hatten zu starke Winde die "Kiwis" im zweiten Rennen gehindert, den dritten Triumph nach 1995 und 2000 perfekt zu machen. Dazu benötigen die Neuseeländer noch einen Erfolg, das Team Oracle dagegen muss die noch möglichen sechs Rennen für sich entscheiden.

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