Der Triumph beim 34. America's Cup durch das Team Oracle hat dem erfolgreichsten Olympiasegler aller Zeiten Appetit auf mehr gemacht.

Der Brite Sir Ben Ainslie, 2012 in London zum vierten Mal mit Gold bei Sommerspielen dekoriert, wünscht sich eine britische Kampagne für eine Teilnahme im Kampf um die älteste und bedeutendste Segel-Trophäe der Welt.

"Von den Designern bis zu den Seglern hat Großbritanien die Talente", sagte Ainslie: "Wir haben den Cup 1851 als Erster ausgetragen und und seitdem nicht mehr. Es ist also an der Zeit, das zu ändern." Der nächste America's Cup ist für 2016 geplant.

Am 22. August 1851 hatte der US-Schoner "America" vor der Isle of Wight die erste Austragung gewonnen. Nach dem ersten Siegerboot wurde der Wettbewerb, der zunächst "100 Sovereigns Cup" hieß, später benannt.

Am vergangenen Mittwoch hatte die Oracle den 34. Wettbewerb vor der Küste von San Francisco nach einem 1:8-Rückstand gegen das Team New Zealand noch mit 9:8 gewonnen.

Ben Ainslee war beim Zwischenstand von 6:1 für die Neuseeländer von Oracle-Chef Larry Ellison aufs Boot geholt worden. Der 36-Jährige löste den Amerikaner John Kostecki als Cheftaktiker ab.

Mit "Kommandeur" Ainslie fuhr die Oracle in neun Rennen sieben Siege ein und glich zum 8:8 aus, ehe am Mittwoch auch noch die Triumphfahrt glückte.

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